Archive for the ‘Essen & Trinken’

Tipps für Geflügel03.31.09

Wenn Sie Geflügel zu heiß braten, wird das Fleisch zwar außen knusprig, innen aber trocken. Daher sollte die Temperatur nicht über 160 – 180 Grad Celsius liegen.
Großgeflügel (Puten und Gänse) lassen sich auch ganz langsam im Backofen garen (etwa 5 Stunden bei 100 Grad). Dabei ist aber wichtig, daß sie vorher mit sehr heißem Fett begossen wurden, damit sich die Poren schließen.
Geflügel sollte man beim Braten regelmäßig mit Fett bepinseln. Bei Gänsen und großen Enten braucht man aber kein zusätzliches Bratfett, denn dieses Geflügel hat einen hohen Anteil an Eigenfett. Man muß nur etwas Wasser in den Bräter geben.
Geflügel bleibt beim Kochen saftig, wenn man es in bereits kochendes Wasser legt (damit sich die Poren schließen). Wenn Sie aber eine Brühe herstellen wollen, dann stellen Sie das Fleisch mit kaltem Wasser auf die Herdplatte.
Wenn man Geflügelfleisch vor dem Braten in Kartoffelstärke wendet, trocknet es beim Braten nicht aus.
Garprobe: Stechen Sie bei im Ganzen gebratenen Geflügel mit einer langen Nadel in die dickste Stelle. Ist der austretende Saft nicht mehr rötlich, dann ist es gut durchgegart.
Um Geflügelteile schnell und sauber zu parieren, füllen Sie die Panade (oder nut Mehl) in einen Gefrierbeutel. Füllen Sie dann die Geflügelteile dazu und schütteln den Beutel gut durch, bis die Teile gleichmäßig paniert sind.
Hühnerbrust muss man nicht unbedingt in Ei wälzen, um sie zu panieren. Das Paniermehl hält auch, wenn Sie Zitronensaft verwenden. Das Fleisch wird dann auch noch besonders schmackhaft.
Geflügelleber sollte man vor dem Braten mit einer Gabel einstechen, dann spritzt sie nicht so stark in der Pfanne.
Besonders schmackhaft wird Hähnchen, wenn man es am Abend vor dem Braten mit Knoblauchöl mariniert.

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Tipps für Steaks und Schnitzel03.31.09

Schnitzel:
Schnitzel müssen vor der Zubereitung geklopft werden, damit das Fleisch zart wird. Allerdings darf man die Fleischfasern nicht zerreissen, denn sonst tritt Saft aus und das Fleisch wird trocken. Am Besten bedeckt man die Schnitzel mit Frischhaltefolie oder gibt sie in einen Gefrierbeutel. Es spritzt dann nicht und man spart sich die Säuberung des Klopfers.
Hat man keinen Fleischklopfer, kann man die Schnitzel auch mit dem Boden eines Stieltopfes flach klopfen. Man kann sie auch mit dem Handballen vorsichtig flach streichen.
Fleisch bleibt generell saftiger, wenn es vor dem Braten paniert wird. Dazu wird es wird erst in Mehl, dann in verquirltem Ei, und zum Schluß in Paniermehl gewälzt.
Fettarme Fleischstücke sollten vor dem Panieren mit Öl bestrichen werden, dann trocknen sie beim Braten nicht so schnell aus.
Besonders saftig wird das Fleisch, wenn man es vor dem Panieren mit Essig abgerieben wird.
Statt Ei können Sie auch Zitronensaft oder Senf nehmen; die Schnitzel bekommen dann einen aromatischen Geschmack.
Die Panade wird würziger, wenn Sie dem Paniermehl etwas geriebenen Parmesan beigeben.

Steaks:
Jedes Fleischstück, das gebraten werden soll (Steaks, Schnitzel etc.), muß vorher gut trocken getupft werden. Ist das Bratgut zu feucht, kann das Bratfett spritzen.
Steaks sollten eine Minute bei starker Hitze, und vier bis fünf Minuten bei mittlerer Hitze gebraten werden. Wenn die Steaks bei Fingerdruck leicht nachgeben, sind sie innen noch roh. Durchgebratenes fühlt sich dagegen fest an.
Kurzgebratenes wie Steaks bekommen ein besonderes Aroma, wenn man sie vor dem Braten mit Bier oder Malzbier bepinselt.
Das Steakfleisch wird zart, wenn Sie es vorher mit Öl bepinseln und über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen.
Steaks sollten nicht gespickt werden. Das würde die Fleischfasern zerreißen, und das Fleisch trocknet schnell aus. Besser ist es, das Fleisch auf Speckscheiben zu legen und dann zu braten.

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Tipps für Braten03.31.09

Ein Braten soll saftig sein und er soll zart sein. Damit der kostbare Saft des Bratens erhalten bleibt, müssen vor dem Garprozess die Poren geschlossen werden.
Das Fleisch muß von allen Seiten in heißem Fett angebraten werden (das schließt die Poren)
Es darf erst kurz vor dem Anbraten gesalzen werden, denn sonst geht auch Saft verloren.
Das Fleisch darf auch während des Garens nicht austrocknen. Um zu verhindern, daß das Fleisch trocken wird, sollte man den Braten öfter mit Flüssigkeit (Fond oder Brühe) begiessen, aber nicht mit kalter Flüssigkeit, denn dann wird der Garvorgang unterbrochen.
Man sollte den Braten oft, aber knapp begiessen.
Nach dem Garen sollte der Braten zehn bis 15 Minuten ruhen (am Besten in Alufolie),denn dann verteilt sich der Fleischsaft gleichmäßig und läuft beim Anschneiden nicht aus.
Eine zarte Bratenkruste bekommt der Schweinebraten, wenn man ihn kurz vor Ende der Garzeit mit Honig einpinselt und noch einmal zehn Minuten bei sehr hoher Temperatur weitergaren lässt.
Statt Honig kann man auch eine Schicht Zucker (oder Puderzucker) oder auch Zuckerrübensirup nehmen.
Schweinebraten bekommt eine zarte, besonders schmackhafte Kruste, wenn er einige Male mit Bier (auch gut: Malzbier) übergossen wird.
Schweinebraten trocken marinieren: Mischen Sie Kümmel, kleingehackten Knoblauch und groben Pfeffer. Reiben Sie den Braten damit gut ein und stellen Sie ihn einen Tag in den Kühlschrank.

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Tipps für Fisch03.31.09

Für Frikadellen aus Fisch eignet sich der fettarme Kabeljau wunderbar. Pürieren Sie 750 Gramm Fischfilet mit einem Esslöffel Zitronensaft und verkneten es mit einem eingeweichten, gut ausgedrückten Brötchen, einer gehackten Zwiebel, einem Ei, Salz und Pfeffer. Zu Frikadellen formen und in heißem Öl bei mittlerer Hitze etwa acht Minuten braten.
Gegartes Fischfilet schmeckt köstlich, wenn Sie es über Nacht in eine Marinade legen. Dafür je eine Zwiebel und Knoblauchzehe mit abgeriebener Schale einer Orange und Zitrone, ein Bund Petersilie, Salz und Pfeffer pürieren. Ein Achtel Liter Olivenöl und drei Esslöffel Rotweinessig dazu rühren, bis eine glatte Masse entstanden ist.
In einem Sud gegarte Filetstücke (Pochierter Fisch) heben Sie am besten mit einer Schaumkelle heraus, damit der Fisch in Form bleibt und nicht auseinander bricht.
Wollen Sie Fisch im Ganzen garen, dann behält er seine Form, wenn man ihn im Backofen mit der Bauchöffnung auf eine Tasse oder auf eine große geschälte Kartoffel setzt. Er gart dann gleichmäßig von allen Seiten.
Fischstäbchen-Burger: Hot-Dog-Brötchen einschneiden und mit Salatblättern, Gurkensalat, je einem Fischstäbchen und etwas Remouladensoße füllen.
Räucherfisch bekommt einen intensiveren Geschmack, wenn Sie ihn vor dem Verzehr etwa fünf Minuten bei 50 Grad Celsius im Ofen erwärmen. Aber vorsicht: Das gilt nicht für Räucherlachs in Scheiben.

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Tipps für Butter03.31.09

Der Hauptbestandteil von Butter und Sahne ist Milchfett. Es schmilzt bei der Körpertemperatur des Menschen (37 Grad). Darum ist der Brotaufstrich so bekömmlich. Wie
Harte Butter wird schnell streichfähig, wenn man eine heiße Pfanne über die Butterdose stülpt
Gefrorene Butter mit einem Kartoffelschäler in dünne Scheiben schneiden, dann taut es schneller auf.
Butter läßt sich mit einem Eisportionierer zu Kugeln formen, die man dann in gehackten Kräutern, Paprikapulver oder gerösteten Zwiebeln rollen kann. Das sieht toll aus und schmeckt ausgezeichnet.
Um Butter geschmackvoll zu präsentieren, kann man die weiche Butter in Verpackungen von Pralinen, Keksen oder ähnlichem (Stern- oder Blumenformen) streichen. Dann stellen Sie die Verpackung kurz ins Gefrierfach und drücken die geformte Butter anschließend heraus.
Butter fürs kalte Büfett bleibt schön fest, wenn man sie in eine Schüssel mit Eis-Stückchen legt.
Geben Sie weiche Butter in einen Spritzbeutel mit Sterntülle, spritzen sie als kleine Röschen in eine Plastikdose und frieren sie ein.
Formen Sie selbst gemachte Kräuter- oder Knoblauchbutter zu einer Rolle, wickeln sie in Folie und stellen sie kalt. Schneiden Sie sie anschließend mit einem Messer in Scheiben.
Kräuterbutter können Sie gut selbst zubereiten. Geben Sie etwas Curry und gehackte Kräuter zusammen mit einer Prise Salz an den zimmerwarmen Brotaufstrich. Gut durchkneten und dann anrichten.
Butter verlängern: Früher hat man so die Ergiebigkeit der Butter verdoppelt: 250 g Butter mit einer Tasse Kondensmilch langsam verrühren, in eine Form füllen und tiefkühlen. Diese Butter hat nicht mehr so viel Fett und ist daher auch gut zur Schlankheitskost geeignet.
Butter frisch halten: Frische, ungesalzene Butter fest in einen Steintopf drücken. Oben einen etwa 1 cm freien Raum lassen. Den Topf dann umgekehrt in einen tiefen, mit frischem Wasser gefüllten Teller stülpen. Das Wasser täglich erneuern.
Ein Mehl-Butter-Kloß wird zum Binden von Saucen benötigt. Dabei werden etwa 20 g Butter mit 30 g Mehl verknetet und in die Sauce gegeben. Gut durchkochen.

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Quarktipps03.31.09

Magerquark wird schön locker und sämig, wenn er mit einem Schuß Mineralwasser verrührt wird.
Quark bleibt fast doppelt so lange frisch, wenn man die gut verschlossene Packung auf den Kopf stellt.
Anstelle von Sahnequark oder Mascarpone können Sie auch ebenso gut Magerquark als kalorienarme Alternative verwenden.
Haben Sie keine Buttermilch (als Zutat) im Haus, dann vermengen Sie Milch und Joghurt im Verhältnis 1:1.
Quark und Joghurt helfen auch bei Sonnenbrand: Die Milchsäure der Milchprodukte beruhigt und stabilisiert die Haut. Ab Besten Sie verrühren den Quark oder Joghurt mit etwas Buttermilch schmieren die Mischung direkt auf die Haut.
Es bleiben keine Reste in den kleinen Plastikbechern von Joghurt oder Creme fraiche, wenn man kurz mit dem Messer in den Boden sticht. Joghurt, Creme fraiche oder auch saure Sahne lassen sich so prima stürzen.
Buttermilch macht die Haut zart: Vermischen Sie etwa drei Liter Buttermilch mit einer Tasse Honig und schütten die Masse ins warme Badewasser.
Saure Sahne kann man durch fettarmen Joghurt ersetzen. Saure Sahne hat 10 Prozent Fett, Magerjoghurt nur 1,5 Prozent. So sparen Sie eine Menge Kalorien.
Schnelle Dickmilch: Geben Sie einige Tropfen Zitronensaft in einen Liter Milch und lassen diese über Nacht bei etwa 18 bis 20 Grad stehen. Am nächsten Morgen ist die Dickmilch fertig.

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